Die Vorstände des Stephanus Werkes (eingetragener Verein) und des Diakonischen Werkes (Kirchenkreisverband) tagen in gemeinsamen Sitzungen und beraten sich gegenseitig hinsichtlich der gemeinsamen Aufgabenstellungen in der Diakonie Lahn Dill. Öffentlichkeitsarbeit, die Weiterentwicklung der Arbeitsgebiete sowie die Überwachung der Finanzen sind zentrale Inhalte der Sitzungen. Einmal monatlich finden die Sitzungen statt, bei denen die Geschäftsführung der Diakonie Lahn Dill berichtet und in denen konkrete Beschlüsse gefasst werden.
(Der Vorstand des Betreuungsvereins ist personenidentisch mit dem Vorstand des Diakonischen Werkes)

Seit dem 1.1.2003 ist Mathias Rau Geschäftsführer der Diakonie Lahn Dill.
Er wurde 1963 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Wetzlar. Er machte 1982 an der Goetheschule in Wetzlar
sein Abitur und schloss 1988 sein Studium der Sozialarbeit an der FH Hagen mit dem Diplom ab. Nach einem Anerkennungsjahr
beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes in Wiesbaden, besetzte er im Oktober 1989 eine Stelle im Diakonischen
Werk Wiesbaden. (Allgem. Lebensberatung und Vormundschaften/Pflegschaften). Nach einem Wohnortwechsel folgte ein kurzes
Beschäftigungsverhältnis im ASD beim Jugendamt des Lahn-Dill-Kreises sowie ein Trainee bei der Fa. BMS (Beratung und
Management für soziale Einrichtungen) in Asslar. Am 1.1.1993 übernahm Herr Rau im Diakonischen Werk der Kirchenkreise
Braunfels und Wetzlar die Aufgabe, den Betreuungsverein nach gravierenden gesetzlichen Änderungen neu zu strukturieren.
Die Betreuung von Asylbewerbern sowie die Allgemeine Lebens- und Sozialberatung gehörte anfangs mit zu seinen Aufgaben.
Am 1.1.2003 trat er die Nachfolge von Egbert Scharpff an, der die Diakonie Lahn Dill von 1995 bis 2002 leitete. Im März
2003 schloss Herr Rau einen Lehrgang Führen und Leiten in sozialen Organisationen beim Deutschen Verein für öffentliche
und private Fürsorge in Frankfurt ab. Sein Leitungsverständnis leitet der Hobbymusiker vom Bild des Dirigenten eines
Jazz-Orchesters ab: Führung übernehmen, einen guten, unverwechselbaren Gesamtklang erzeugen, Raum für Improvisationen
einräumen und Beteiligte mit ihren Fähigkeiten und ihrem Können in Erscheinung treten lassen. Zur geistlichen Dimension
der Diakonie sagt er:
Menschen, die uns außerhalb ihrer kirchlichen Umgebung in der Diakonie unserer Werke begegnen,
sind oftmals die, die auf staubigen, gefährlichen „Landstraßen“ (s.Lukas 14,23) unterwegs sind. Ihr Weg führte sie in
Sackgassen, an Zäune, die sie daran hinderten, ihr Leben als wertvoll und liebenswert zu betrachten. Menschen, die ich
als unsere „Diakonische Gemeinde“ sehe.